Heft X/2 Sommer 2016

Allen kulturkritischen Abgesängen zum Trotz prägt der "Wille zum Wissen" auch unsere Jahre - auch wenn er sich andere Kanäle sucht als in der klassischen Hochphase der Enzyklopädien. Wo Wissensexplosionen und Wissenserosionen beständig einander ablösen, verheißen Nachschlagwerke Orientierung. Nie war ihr Erfolg so groß wie heute im Zeitalter von Wikipedia. Aber wie ändert sich das "Wissen", wenn es im Minutentakt neu modelliert wird? Das Sommerheft der "Zeitschrift für Ideengeschichte" spürt dem Schicksal der Enzyklopädien in unserer digitalen Jetztzeit nach.



Der Wille zum Wissen

Oliver Jungen:
Die Kapitulation des Brockhaus
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Seite 5
 
Achim Raschka, Dirk Franke:
Edit-Wars in Wikipedia
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Seite 17
 
Steffen Siegel:
Spargel, Pumps und Brooklyn Bridge.
Zur Zukunft des vergleichenden Sehens
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Seite 25
 
Peter Burke, Joseph Vogl:
Explosion des Wissens
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Seite 41
 
Essay

Christoph Möllers:
Ernst Rudolf Hubers letzte Fußnote.
Die normative Ordnung des Nationalsozialismus und die Grenzen der Kulturgeschichte
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Seite 47
 
Denkbild

Martin Warnke:
Flüchtling ohne Schlepper.
Aus dem Bildindex zur politischen Ikonographie
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Seite 65
 
Archiv

Hartmut Beyer:
Evaluationen in der Frühen Neuzeit
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Seite 75
 
Konzept & Kritik

Markus Rieger-Ladich:
Schmutzige Wissenschaft.
Blumenberg, Koselleck und die Idee der Interdisziplinarität
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Seite 93
 
Friedrich Lenger:
Wenn Räume töten.
Jörg Baberowski entgrenzt die Gewalt
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Seite 101
 
Hartmut von Sass:
Theorie und Nostalgie
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Seite 107
 
Jannis Wagner:
Obsessive Lektüren.
Heinz Dieter Kittsteiners Nachlass
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Seite 110
 
Hole Rößler:
Googles sichtbare Hände.
Das Retrodigitalisat als Ware
(PDF)
Seite 115
 
Die Autoren
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Seite 126
 
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