2/2021
 

allgemeine Pressestimmen zur ZIG


„Warum dies das erste Jahrzehnt der Frauen war, kann man erfahren in der aktuellen Ausgabe der «Zeitschrift für Ideen-geschichte», des sicherlich inspirierendsten deutschsprachigen Geistesmagazins der Gegenwart. Sie widmet sich dem «Feminismus zwischen den Kriegen».“
Florian Illies, NZZ am Sonntag, 7. Februar 2021

„Viermal im Jahr ein ausgezeichnet-aufregendes Panorama an scharfem Geist, wirkmächtigen Ideen und enthusiastischer Kritik.“
Simon Strauß, FAZ Weihnachtsempfehlung 05.12.2018

„Seit mehr als zehn Jahren ist die "Zeitschrift für Ideengeschichte" (ZIG) eine feste Größe im deutschsprachigen akademischen Diskurs. Anders als andere Fachpublikationen suchte das Heft von Anfang den Austausch über Disziplinengrenzen hinweg. […] Geschichte und Politik, Philosophie und Philologie, Literatur und Kunstgeschichte, Religion und Kulturwissenschaften finden hier in bester interdisziplinärer geisteswissenschaftlicher Tradition viermal jährlich zwischen zwei Buchdeckeln zusammen.“ […]
Florian Keisinger, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juni 2018

„Und schließlich möchte ich allen Großeltern, denen die gedankliche Beweglichkeit ihrer Enkel am Herzen liegt, einschärfen, diesen ein Abonnement der Zeitschrift für Ideengeschichte zu schenken.“
Michael Krüger

„Zudem darf gelobt werden, dass die Zeitschrift ein sehr gelungenes Layout aufweist und sich entsprechend angenehm liest. Es ist jedenfalls erfreulich, dass es diese frische Zeitschrift gibt und dass sie so gehaltvolle Aufsätze präsentiert, die für ein breiteres Spektrum geisteswissenschaftlich interessierter Leser gewinnbringend sein dürften.“
Till Kinzel, IFB - digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft

„Doch nicht zuletzt die Zeitschrift für Ideengeschichte und die hinter ihr stehenden Institutionen versuchen seit einigen Jahren, den Blick für das Phänomen Idee wieder zu schärfen.“
Stephan Cartier, Nordwestradio


Pressestimmen zu einzelnen Ausgaben der ZIG


„Warum dies das erste Jahrzehnt der Frauen war, kann man erfahren in der aktuellen Ausgabe der «Zeitschrift für Ideen-geschichte», des sicherlich inspirierendsten deutschsprachigen Geistesmagazins der Gegenwart. Sie widmet sich dem «Feminismus zwischen den Kriegen».“
Florian Illies, NZZ am Sonntag, 7. Februar 2021

„Diese Sattelzeit der Emanzipation kann man auf rund hundert Seiten nachlesen, die, hypermoderner Weise, beinahe nur von Autorinnen geschrieben wurden.“
Mara Delius über die Ausgabe „Feminismus“ in: Die Literarische Welt, 21. November 2020

„Hegel, ein reaktionärer Preußenapostel oder der Verkünder der Freiheit? die `Zeitschrift für Ideengeschichte´ deutet den politischen Hegel und findet einen Philosophen von Maß und Mitte.“
Frank Hertweck, über die Ausgabe „Hegel“ in: SWR2 Lesenswert Kritik, 28. August 2020

„Ein sehr unterhaltsames Heft.“
Frank Hertweck über die Ausgabe „Unverhoffte Begegnung“ in: SWR2, 12. Januar 2020

„Acht Essays gehen den Projektionen nach, mit denen der Blick aufs Fremde doch wieder nur das Eigene entdeckt. Insofern zeigt das Heft weit über seinen Gegenstand hinaus […].“
Gregor Dotzauer über die Ausgabe „Die Wahrheit über Japan“ in: Der Tagesspiegel, 18. Mai 2019

„Das hohe Niveau der Reflexion gibt (...) der Hoffnung Raum, dass künftige Gelehrtengenerationen die Mechanismen der japanisch-westlichen Fremd- und Selbstimaginationen in ihren historischen Varianten wie selbstverständlich handhaben werden.“
Lisette Gebhardt über die Ausgabe „Die Wahrheit über Japan“ in: literaturkritik.de, 29. August 2019

„In meisterhaft gebändigter Form, psychologisch und physiognomisch messerscharf beobachtend, ein Protokoll als literarische Miniatur.“
Alexander Cammann über die Ausgabe „Ich“ , hier über den Text von Henning Ritter, in: Die Zeit, 23. August 2018

„Man will sofort hinfahren, und den Rest des Heftes sachangemessen in einem Strandkorb lesen.“
Peter Richter über die Ausgabe „Intelligenzbad Ahrenshoop“ in: Süddeutsche Zeitung, 29. Mai 2018

„All das (...) lässt sich detailliert im Sommerheft 'Intelligenzbad Ahrenshoop' der ZIG nachlesen, idealerweise am sonnigen Ostseestrand, notfalls auch anderswo; dem Unterhaltungs- und Informationswert dieser wunderbar bebilderten Ausgabe tut dies keinen Abbruch.“
Florian Keisinger über die Ausgabe „Intelligenzbad Ahrenshoop“ in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juni 2018

„ein kulturgeschichtliches Kleinod von Ausmaßen. […] Dieses Ahrenshoop-Heft über ein Biotop, das zeitweise auch Züge eines Bestiariums trug, ist vor allem eines: eine mehr als bloß regionalgeschichtliche Fundgrube.“
Gunnar Decker über die Ausgabe „Intelligenzbad Ahrenshoop“ in: Neues Deutschland, 21. September 2018

„Das ist wirklich das ’Who is who’ der jungen DDR.“
Christian Gehrke über die Ausgabe „Intelligenzbad Ahrenshoop“ in: Berliner Kurier, 10. August 2018

„Es gelingt mit diesem anregenden Band der 'Zeitschrift für Ideengeschichte', Burckhardt wieder als den bedeutendsten Kunst- und Kulturhistoriker seiner Zeit fassbar zu machen.“
WDR Mosaik über die Ausgabe „Welthistoriker - Dilettant – Burckhardt“ 25. Mai 2018

„Ideengeschichte soll nicht den gelehrten Abschied von der Gegenwart bedeuten, sondern einen neuen Zugang zu ihr. In einem Themenheft […] präsentiert die ZIG nun (Heft 3/2017 / Verlag C. H. Beck) Geschichten mit Marx im Hintergrund, Episoden, die den historischen Gebrauchswert von Marx eruieren. […].“
Jörg Später über die Ausgabe „Marx“ in: FAZ 18. Oktober 2017

„Giulianis Text gipfelt in einer überraschenden Pointe: Winckelmann ist letztlich mit einer falschen Laokoon-Deutung berühmt geworden, deren Erfolg gerade darauf beruht, dass sie dem Original nicht gerecht wird und ohne dessen genaue Kenntnis entstanden ist.“
Christopf Schmälzle über Luca Giuliani "Laokoons Autopsie" in der Ausgabe „Spätzünder“ in: FAZ, 09. August 2017

„Dass jedoch Ideen viel entscheidender, sie also nicht nur Ausdruck, sondern Triebfeder historischer Prozesse sein könnten, ist für coole Postideologen eine völlig fremd gewordene Vorstellung. Gegen diese Ignoranz reaktiviert die Zeitschrift für Ideengeschichte den Strom vergangener Gedanken und Einsichten, die berühmte oder randständige Denker diverser Epochen hatten, rekonstruiert Diskurse und durchleuchtet Form und Stil, überhaupt die materielle Basis von Theorien."
Alexander Cammann über die Ausgabe „Altgier“ der „Zeitschrift für Ideengeschichte", in: Die Zeit, 12. Mai 2016

„Das Quartalsheft, das mit der aktuellen Ausgabe sein zehnjähriges Jubiläum feiert, gehört zu den wenigen Publikationen, die zwar einen wissenschaftlichen Anspruch hegen, sich aber nicht mit der intellektuellen Selbstkasernierung in Universitätsbibliotheken begnügen. Vielmehr verbindet das Magazin sonst so Gegensätzliches: akademische Akkuratesse mit schillernden Schreibstilen, archivarische Maulwurfsmentalität mit pointierter Gegenwartsdiagnostik.”
Nils Markwardt über die Ausgabe „Altgier“ der „Zeitschrift für Ideengeschichte”, in: Der Freitag, 17. März 2016

„Die ‚Zeitschrift für Ideengeschichte‘ bewegt sich seit bald zehn Jahren, munter und bisweilen mit überraschenden Entdeckungen aus den Archiven aufwartend, zwischen den verschiedensten geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Nicht ganz selten hat sie dabei, wie das zitierte erste Editorial es ankündigte, ‘Wege aus der falschen Alternative von Feuilleton oder Fachorgan’ gewiesen.”
Uwe Justus Wenzel über die Ausgabe „Altgier“ der „Zeitschrift für Ideengeschichte”, in: Neue Zürcher Zeitung, 10. Februar 2016

„Grund genug für ein hervorragendes Sommerheft der Zeitschrift für Ideengeschichte, der es immer wieder mal gelingt, aus dem Archiv heraus den Nerv der Zeit zu treffen. Zuerst muss ein Themenschwerpunkt „Das Dorf" natürlich die alte Enge beschwören, die bedrückende soziale Kontrolle im Nahbereich – doch bald schon landet man im berühmten „globalen Dorf”, erst per Eisenbahn und Auto, dann per Radio und Fernsehen, dann per Breitband-Anschluss und Smartphone."
Johan Schloemann über die Ausgabe „Das Dorf” der „Zeitschrift für Ideengeschichte”, in: Süddeutsche Zeitung, 18. Mai 2015

„Es handelt sich also um alles andere als ‚Kleine Formlosigkeiten’, wie das Motto lautet, sondern um höchst formbewusste Miniaturen, denen ihr jeweiliger Stoff die Physiognomie diktiert. Charakteristisch für die faits divers, die dabei aufgegriffen werden, sind, wie es in der Einleitung heißt, ‚radikaler Eigensinn und Beharren auf der Einzigartigkeit des Überlieferten bei gleichzeitigem Hang zur Herde, zum Eingehen in die Vielzahl’. Nichts Abgründigeres als die Erinnerung der Historikerin Suzanne Marchand an den Hurrikan Katrina, der mangels funktionierender Kommunikationssysteme – Telefonnetz wie Rundfunk und Fernsehen waren zusammengebrochen – eine Flut von Gerüchten entstehen ließ, in denen von Massenplünderungen, Morden und Vergewaltigungen die Rede war. Ein Moment der Ratlosigkeit, der sie ahnen ließ, wie es einst in Gesellschaften zuging, die Nachrichten ebenso mühevoll zusammentragen mussten wie in dieser Ausnahmesituation.”
Gregor Dotzauer über das Heft „Kleine Formlosigkeiten” der „Zeitschrift für Ideengeschichte", in: Der Tagesspiegel, 14. September 2014

„Als ergänzende Lektüre empfiehlt sich daher das Latour-Interview in der Winterausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte. Darin gibt Latour prägnant Auskunft über seine noch unübersetzte "Enquête sur les modes d’existence - Une anthropologie des modernes".“
Gregor Dotzauer in Der Tagesspiegel über das Heft „Die spinnen“ 4/2013

„Helmut Lethen über die Rolle Balthasar Graciáns im 20. Jahrhundert, Karl Heinz Bohrer über Das Problem des Sinns, Henning Ritter über Deutsche Dinge", Willibald Sauerländer über Sedlmayr - alles gute Gründe ins neueste Heft der Zeitschrift für Ideengeschichte zu blicken.“
Arno Widmann in der Berliner Zeitung über das Heft „Konservative Ästhetik“ 3/2013

„Wozu taugen Kulturjournalisten und Intellektuelle eigentlich? Die Ehrgeizigeren unter ihnen behaupten: zur Gegenwartsanalyse. Das schreibt Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte.“
Jan Füchtjohann in der SZ zum Heft Namen, Frühjahr 2013

„Dem "Neo-Realismus" ist das Sommerheft der Zeitschrift für Ideengeschichte zugedacht, das diesem Stil im Roman, im Film, in der Ideengeschichte (im Gegensatz zum Idealismus) und in den Sozialwissenschaften nachgeht.“
hak in Die Presse über das Heft „Neo-Realismus“ 2/2013

„Das „Droge Theorie“-Heft erinnert teilweise pathetisch an diese existenzielle Dimension, die heute in eine andere, verlorene Zeit zu gehören scheint. „
Aram Litzel in der taz zum Heft: Droge Theorie, Winter 2012

„Eine exzellente Gelegenheit, sich auf knappem Raum mit einigen Seiten eines Autors zu beschäftigen, dessen dreihundertster Geburtstag bevorsteht.“
F.A.Z. zum Heft "Idealist. Kanaille. Rousseau, Sommer 2012

„Das reizvolle Heft der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ führt die aktuelle Historisierung der heroischen Epoche der bundesrepublikanischen Nachkriegswissenschaft plastisch vor Augen.“
Gustav Seibt zum Heft „Der Besiegte“, Frühjahr 2012