Das Kunsthistorische Institut in Florenz ist ein Forschungsinstitut zur Kunst- und Architekturgeschichte. Schwerpunkte gelten der Kunst und visuellen Kultur Italiens, Europas und des Mittelmeerraums in globalem Horizont. 1897 als private Initiative von Gelehrten gegründet, ist das Kunsthistorische Institut in Florenz eine der ältesten Einrichtungen zur Erforschung der Kunstgeschichte. Seit 2002 gehört es zur Max-Planck-Gesellschaft. Ein besonderes Engagement gilt der Förderung, Profilierung und Vernetzung junger, internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler; es verfügt über eine umfassende Bibliothek und Photothek, die der internationalen Forschung offenstehen. Aktuelle Einzel- und Kooperationsprojekte am Institut befassen sich u.a. mit transkulturellen Dynamiken, Ethik und Architektur, Wissenschafts- und Museumsgeschichte, Fotografie, dem Verhältnis von Ästhetik und Ökologie, mit Bild/Sprachen und Verschränkungen von Bild- und Dingdiskursen.