allgemeine Pressestimmen zur ZIG


„Und schließlich möchte ich allen Großeltern, denen die gedankliche Beweglichkeit ihrer Enkel am Herzen liegt, einschärfen, diesen ein Abonnement der Zeitschrift für Ideengeschichte zu schenken.“
Michael Krüger

„Zudem darf gelobt werden, dass die Zeitschrift ein sehr gelungenes Layout aufweist und sich entsprechend angenehm liest. Es ist jedenfalls erfreulich, dass es diese frische Zeitschrift gibt und dass sie so gehaltvolle Aufsätze präsentiert, die für ein breiteres Spektrum geisteswissenschaftlich interessierter Leser gewinnbringend sein dürften.“
Till Kinzel, IFB - digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft

„Doch nicht zuletzt die Zeitschrift für Ideengeschichte und die hinter ihr stehenden Institutionen versuchen seit einigen Jahren, den Blick für das Phänomen Idee wieder zu schärfen.“
Stephan Cartier, Nordwestradio


Pressestimmen zu einzelnen Ausgaben der ZIG


„Dass jedoch Ideen viel entscheidender, sie also nicht nur Ausdruck, sondern Triebfeder historischer Prozesse sein könnten, ist für coole Postideologen eine völlig fremd gewordene Vorstellung. Gegen diese Ignoranz reaktiviert die Zeitschrift für Ideengeschichte den Strom vergangener Gedanken und Einsichten, die berühmte oder randständige Denker diverser Epochen hatten, rekonstruiert Diskurse und durchleuchtet Form und Stil, überhaupt die materielle Basis von Theorien."
Alexander Cammann über die Ausgabe „Altgier“ der „Zeitschrift für Ideengeschichte", in: Die Zeit, 12. Mai 2016

„Das Quartalsheft, das mit der aktuellen Ausgabe sein zehnjähriges Jubiläum feiert, gehört zu den wenigen Publikationen, die zwar einen wissenschaftlichen Anspruch hegen, sich aber nicht mit der intellektuellen Selbstkasernierung in Universitätsbibliotheken begnügen. Vielmehr verbindet das Magazin sonst so Gegensätzliches: akademische Akkuratesse mit schillernden Schreibstilen, archivarische Maulwurfsmentalität mit pointierter Gegenwartsdiagnostik.”
Nils Markwardt über die Ausgabe „Altgier“ der „Zeitschrift für Ideengeschichte”, in: Der Freitag, 17. März 2016

„Die ‚Zeitschrift für Ideengeschichte‘ bewegt sich seit bald zehn Jahren, munter und bisweilen mit überraschenden Entdeckungen aus den Archiven aufwartend, zwischen den verschiedensten geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Nicht ganz selten hat sie dabei, wie das zitierte erste Editorial es ankündigte, ‘Wege aus der falschen Alternative von Feuilleton oder Fachorgan’ gewiesen.”
Uwe Justus Wenzel über die Ausgabe „Altgier“ der „Zeitschrift für Ideengeschichte”, in: Neue Zürcher Zeitung, 10. Februar 2016

„Grund genug für ein hervorragendes Sommerheft der Zeitschrift für Ideengeschichte, der es immer wieder mal gelingt, aus dem Archiv heraus den Nerv der Zeit zu treffen. Zuerst muss ein Themenschwerpunkt „Das Dorf" natürlich die alte Enge beschwören, die bedrückende soziale Kontrolle im Nahbereich – doch bald schon landet man im berühmten „globalen Dorf”, erst per Eisenbahn und Auto, dann per Radio und Fernsehen, dann per Breitband-Anschluss und Smartphone."
Johan Schloemann über die Ausgabe „Das Dorf” der „Zeitschrift für Ideengeschichte”, in: Süddeutsche Zeitung, 18. Mai 2015

„Es handelt sich also um alles andere als ‚Kleine Formlosigkeiten’, wie das Motto lautet, sondern um höchst formbewusste Miniaturen, denen ihr jeweiliger Stoff die Physiognomie diktiert. Charakteristisch für die faits divers, die dabei aufgegriffen werden, sind, wie es in der Einleitung heißt, ‚radikaler Eigensinn und Beharren auf der Einzigartigkeit des Überlieferten bei gleichzeitigem Hang zur Herde, zum Eingehen in die Vielzahl’. Nichts Abgründigeres als die Erinnerung der Historikerin Suzanne Marchand an den Hurrikan Katrina, der mangels funktionierender Kommunikationssysteme – Telefonnetz wie Rundfunk und Fernsehen waren zusammengebrochen – eine Flut von Gerüchten entstehen ließ, in denen von Massenplünderungen, Morden und Vergewaltigungen die Rede war. Ein Moment der Ratlosigkeit, der sie ahnen ließ, wie es einst in Gesellschaften zuging, die Nachrichten ebenso mühevoll zusammentragen mussten wie in dieser Ausnahmesituation.”
Gregor Dotzauer über das Heft „Kleine Formlosigkeiten” der „Zeitschrift für Ideengeschichte", in: Der Tagesspiegel, 14. September 2014

„Als ergänzende Lektüre empfiehlt sich daher das Latour-Interview in der Winterausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte. Darin gibt Latour prägnant Auskunft über seine noch unübersetzte "Enquête sur les modes d’existence - Une anthropologie des modernes".“
Gregor Dotzauer in Der Tagesspiegel über das Heft „Die spinnen“ 4/2013

„Helmut Lethen über die Rolle Balthasar Graciáns im 20. Jahrhundert, Karl Heinz Bohrer über Das Problem des Sinns, Henning Ritter über Deutsche Dinge", Willibald Sauerländer über Sedlmayr - alles gute Gründe ins neueste Heft der Zeitschrift für Ideengeschichte zu blicken.“
Arno Widmann in der Berliner Zeitung über das Heft „Konservative Ästhetik“ 3/2013

„Wozu taugen Kulturjournalisten und Intellektuelle eigentlich? Die Ehrgeizigeren unter ihnen behaupten: zur Gegenwartsanalyse. Das schreibt Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte.“
Jan Füchtjohann in der SZ zum Heft Namen, Frühjahr 2013

„Dem "Neo-Realismus" ist das Sommerheft der Zeitschrift für Ideengeschichte zugedacht, das diesem Stil im Roman, im Film, in der Ideengeschichte (im Gegensatz zum Idealismus) und in den Sozialwissenschaften nachgeht.“
hak in Die Presse über das Heft „Neo-Realismus“ 2/2013

„Das „Droge Theorie“-Heft erinnert teilweise pathetisch an diese existenzielle Dimension, die heute in eine andere, verlorene Zeit zu gehören scheint. „
Aram Litzel in der taz zum Heft: Droge Theorie, Winter 2012

„Eine exzellente Gelegenheit, sich auf knappem Raum mit einigen Seiten eines Autors zu beschäftigen, dessen dreihundertster Geburtstag bevorsteht.“
F.A.Z. zum Heft "Idealist. Kanaille. Rousseau, Sommer 2012

„Das reizvolle Heft der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ führt die aktuelle Historisierung der heroischen Epoche der bundesrepublikanischen Nachkriegswissenschaft plastisch vor Augen.“
Gustav Seibt zum Heft „Der Besiegte“, Frühjahr 2012