Die Welt: "Man bemerkt das Bemühen um alteuropäische Eleganz und ist neugierig."
26. Februar 2007

Süddeutsche Zeitung: [Die] "Zeitschrift für Ideengeschichte, herausgegeben von Ulrich Raulff (Deutschen Literaturarchivs Marbach), Helwig Schmidt-Glintzer (Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel) und Hellmut Th. Seemann (Klassik-Stiftung Weimar) (...) will sich absetzen von Theorie- und Begriffsgeschichte, ganz besonders aber von sämtlichen "-ismen", und die Geisteswissenschaften von der Alternative Feuilleton oder Fachorgan befreien: "in der Mitte des Dorfes der Geisteswissenschaften liegt gleich einer Allmende das grüne Wäldchen der Ideengeschichte, von dem auf seine Weise jeder seiner Anrainer lebt, für das sich aber niemand zuständig fühlt." Bei den "alten Hüten", die das gemeinsame Thema des ersten Heftes bilden, handelt es sich um "Entfremdung", "Coolness" und "Untergrund". Ihnen haben Martin Bauer, Andreas Sommer und Helmut Lethen anregende Essays gewidmet."
Burkhard Müller, 26. Februar 2007

Neue Zürcher Zeitung: "Zwischen verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen operierend, ist die Ideengeschichte bisher (…) ein akademisches Multitalent gewesen, das die Öffentlichkeit kaum gesucht hat. Dass sie sie nicht zu scheuen braucht - jedenfalls nicht, wenn es sich um eine noch "gebildete" Öffentlichkeit handelt -, beweist eine neugegründete Zeitschrift der Ideengeschichte, die im Münchner Verlag C. H. Beck publiziert wird. Als Herausgeber firmieren die Leiter dreier bedeutender deutscher Archive und Forschungsbibliotheken: Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach, Helwig Schmidt-Glintzer, Direktor der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel, sowie Hellmut Th. Seemann, der Präsident der Klassik-Stiftung Weimar."
Uwe Justus Wenzel, 24./25. Januar 2007

Der Spiegel: "Der Großteil der Beiträge ist (…) glänzend geschrieben, anregend, spannend: Es geht um Mussolinis Herrscherbild mit Melone und Löwin, die Geschichte der "Coolness", und immer wieder taucht Rousseau auf. "Ich lebe ohne Weste und lese Rousseau", gestand der junge Thomas Mann 1904 seiner Verlobten Katia. Manchmal tut ein Kleiderwechsel eben einfach gut."
17. Februar 2007