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Ernst-Jünger-Stipendium des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg
Ausschreibung des Ernst-Jünger-Stipendiums des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg hat ein Stipendium für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gestiftet, die auf den Gebieten der europäischen Literatur und Geschichte, unter besonderer Berücksichtigung von Ernst Jünger, forschen. Das Ernst-Jünger-Stipendium wurde erstmals zum 29.03.1996 verliehen. Es besteht aus einem Betrag von 10.000 €. Außerdem wird ein Gästezimmer im Collegienhaus des Deutschen Literaturarchivs in Marbach am Neckar für 9 Monate zur Verfügung gestellt. Um das Stipendium können sich Geisteswissenschaftler, insbesondere aus den Bereichen Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte oder Gesellschaftswissenschaften bewerben. Vorausgesetzt wird die Promotion oder eine vergleichbare akademische Qualifikation. Der Bewerbung ist das Formblatt, eine Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs und eine Publikationsliste beizufügen, ebenso eine detaillierte Beschreibung des geplanten Arbeitsvorhabens, das durch das Stipendium ermöglicht werden soll. Bewerbungen sollten nach Möglichkeit in einer pdf-Datei eingereicht werden. Als Ergebnis des Stipendiums wird eine selbständige Veröffentlichung innerhalb von drei Jahren erwartet. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Ein Anspruch auf ein Stipendium besteht nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2012 (Eingangsdatum) an den Direktor des Deutschen Literaturarchivs, Herrn Prof. Dr. Ulrich Raulff zu richten. E-Mail: stipendien@dla-marbach.de Forschungsstipendien: Philosophiegeschichte im Deutschen Literaturarchiv Marbach Das Deutsche Literaturarchiv Marbach bietet Philosophen und Philosophiehistorikern einzigartige Möglichkeiten quellenbasierter Forschung. Die philosophischen Sammlungsschwerpunkte des DLA liegen in der phänomenologischen, existenzphilosophischen, ideengeschichtlichen und hermeneutischen Tradition des 20. Jahrhunderts. So verfügt das Archiv unter anderem über die umfangreichen Nachlässe von Hans Blumenberg, Hans-Georg Gadamer, Martin Heidegger, Karl Jaspers, Karl Löwith, Joachim Ritter, Reinhart Koselleck und Raymond Klibansky. In den Nachlässen befinden sich sowohl Manuskripte und Vorlesungen als auch international ausgreifende Briefwechsel und Materialsammlungen. Darüber hinaus hat die Bibliothek des DLA ihr Angebot an lizenzierten elektronischen Zeitschriften stark erweitert, so dass den Forschenden nun neben weiteren Kernzeitschriften der Geistes- und Sozialwissenschaften auch die Angebote der digitalen Zeitschriftendatenbanken EZB und JSTOR zur Verfügung stehen, welche das Zeitschriftenspektrum um philosophische, politische und wissenschaftsgeschichtliche Periodika ergänzen. Des Weiteren fördert das Deutsche Literaturarchiv Marbach Doktoranden und Postdoktoranden mit einem ausgebauten Stipendienprogramm, darunter die Gerda-Henkel-Stipendien für Ideengeschichte, die C.H. Beck-Stipendien für Literatur- und Geisteswissenschaften, die Udo-Keller-Stipendien für Gegenwartsforschung, die Internationale Marbacher Sommerschule sowie die Marbach-Kolleg-Stipendien. Informationen zum Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach: http://www.dla-marbach.de Kontakt: Deutsches Literaturarchiv Marbach Dr. Marcel Lepper Sekr.: Eva Oßwald Postfach 1162 71666 Marbach am Necker E-Mail: osswald@dla-marbach.de |
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